Woche 1

So, nun komme ich endlich dazu, meine ersten Einträge zu machen. Eine Woche ist nun rum und es ist doch sehr viel seit meiner Ankunft passiert Aber erst mal ein paar Impressionen von meinem Hinflug: Wir sind mit der Sonne geflogen. Um kurz vor 2 ging es mittags in Frankfurt los, um kurz nach 16 Uhr sind Richard und ich in Toronto gelandet. Für Richard ging es danach an die Weiterreise nach Mexiko, ich bin mit einer Gruppe von Deutschen, die ich im Flugzeug (bzw. danach) kennen gelernt hatte, in die Stadt gefahren und durfte mich auf die Suche nach meinem Hostel begeben! Hier haben wir eine kleine Runde über die Stadt gedreht. Man sieht bei genauerer Betrachtung den CN Tower und das Stadion. Außerdem ist der Ontario Lake eingefroren Mein Hostel befindet sich nur zwei Gehminuten von einer zentralen U-Bahnstation entfernt (Sherbourne Station), ich komme also ohne Weiteres ganz einfach über all hin. Mein Kindergarten ist in der Nähe der Dufferin Station, somit benötige ich nur etwa 15-20 Minuten morgens, um dort hinzukommen. Als Tübingerin ist es total ungewohnt, einfach mal zur U-Bahn laufen zu können und abzuwarten, wann der nächste Zug kommt Hier geht das alles sehr schnell, man wartet maximal 4, meist nur 2 Minuten auf den nächsten Zug. An meinen ersten Tagen hier in Toronto habe ich bereits den CN Tower besichtigt Im Turm gibt es einen Bereich mit Glasboden, durch den man 340m tief kucken kann. Ziemlich beeindruckend! Und am Wochenende war ich im Distillery District: Das ist das historische Schnapsbrennerei-Viertel und befindet sich mitten in der Stadt, wie man beim zweiten Bild vielleicht ganz gut sehen kann. Es sind schöne Gebäude, die einen irgendwie in die Zeit der Industrialisierung versetzt. In den Gebäuden befinden heute kleine Lädchen, Schnapsverköstigungen und Kunstausstellungen. Das Viertel scheint hier bei den Kanadiern sehr beliebt zu sein. Trotz Temperaturen von -15°C momentan waren allein an dem Tag zeitgleich mit uns (eine Mitpraktikantin von mir und eine Zimmernachbarin aus dem Hostel) drei Brautpaare in den Gassen, die sich vor dieser Kulisse haben fotografieren lassen Am Montag hat dann mein Praktikum begonnen. Bisher macht es sehr viel Spaß, meine Betreuerin ist super und ich muss mehr Englisch sprechen als ich dachte (es ist an einer Deutschen Schule). In meiner Gruppe ist eine deutschsprachige Fachkraft und eine englischsprachige, die KEIN Deutsch kann, somit bin ich auch bei der Arbeit gezwungen, mein Englisch zu verbessern Die Kids sind super und helfen mir bei vielen Wörtern. Die meisten von ihnen wachsen zweisprachig auf, sodass sie auch ständig zwischen ihren beiden Sprachen wechseln. Da ist es ganz schön anstrengend, konstant in Deutsch zu antworten (was ich machen soll). Und vor allem wird es manchmal schwierig, wenn sie innerhalb eines Satzes mehrmals die Sprache wechseln und du sie auch noch verstehen möchtest. Aber alles in allem ist das super und die erste Woche hat viel Spaß gemacht. Leider sind viele Kids krank und - wie zu erwarten - ich habe mich gleich mal angesteckt und verbringe schon den ersten Freitag krank "zu Hause" (also im Hostel). Ich hoffe, das wars dann erst mal. So, soweit von mir, wenn es Neuigkeiten gibt, schreibe ich wieder.

7.3.14 18:07

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